Ein

 

frohes

 

Weihnachtsfest,

 

ein paar Tage Ruhe,

 

Zeit spazieren zu gehen

 

und die Gedanken schweifen

 

zu lassen, Zeit für sich, für die Familie,

 

für Freunde. Zeit, um Kraft zu sammeln für

 

das neue  Jahr. Ein Jahr ohne Angst und große

 

Sorgen, mit  so viel Erfolg, wie man braucht, um zufrieden

 

zu sein, und nur so viel Stress, wie man verträgt, um gesund

 

zu bleiben, mit so wenig Ärger wie möglich und so viel Freude wie

 

nötig, um 365 Tage lang glücklich zu sein. Diesen Weihnachtsbaum

 

der guten Wünsche sendet Euch

 

sendet Euch das

Team vom JUGENDladen

Impressionen von der Weihnachtsfeier

Herbstausfahrt 2017

Spannung und Action – die Herbstausfahrt 2017

 

In der zweiten Herbstferienwoche war es endlich soweit, 18 Kinder und Jugendliche nahmen an einer wohl unvergesslichen Herbstausfahrt teil. Der Jugendladen Rochlitz (ehemals Freizeitzentrum „Schlossaue“) vom Muldentaler Jugendhäuser e.V. bot den Teilnehmern dabei ein spannendes, kunterbuntes und abwechslungsreiches Programm.

 

 

Treffpunkt war am Montag, dem 16.10.2017, der Schulclub der Oberschule an der Mulde. Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Kennenlernens. Ein Mix aus Kennlern-, Reaktions- und Sportspielen stand auf dem Programm. Dabei wurde schnell deutlich, dass sich eine motivierte Gruppe zusammengefunden hatte und Spaß und Aktion nicht zu kurz kamen. Während des Kennenlernprogrammes wurden auch die Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe bekam täglich wechselnde Aufgaben. Wie bei allen Ausfahrten des Jugendladens standen dabei die Beteiligung, das Gruppengefüge und gemeinsames Agieren im Mittelpunkt. Die Jugendlichen kauften selbst ein, kochten und übernahmen Reinigungsaufgaben. Am Abend folgte ein gemütliches Zusammensein mit Gemeinschaftsspielen.

 

Im Laufe der Woche standen noch viele weitere Highlights an. Am Dienstag besuchten die Teilnehmer das Labyrinthhaus in Altenburg. Mit seinen insgesamt 5 Themenwelten, durch die man sich finden muss, und die Aufgaben, die auf diesem Weg zu bewältigen waren, bot der  Besuch einen aufregenden Start in den Tag. Am Ende fanden alle den Ausgang und die Reise konnte nach Leipzig weitergehen. Hier wurde zunächst das zeitgenössische Forum mit seiner interessanten und abwechslungsreichen Ausstellungen über die letzten Jahre des Krieges, den Neubeginn, die DDR sowie die Geschichte im Film besucht. Die Ausstellung war sehr spannend aufgearbeitet, bietet zahlreiche interaktive Möglichkeiten und unheimlich viele Eindrücke. Zum Abschluss des Tages war noch Zeit für einen Shopping-Bummel durch die Innenstadt. Das kam bei den Jugendlichen natürlich sehr gut an.

 

Auch in Rochlitz gibt es viel zu entdecken. Der Mittwoch gehörte komplett der Heimatstadt vieler Teilnehmer. Und so gut sie sich hier auskennen, so bekamen sie doch noch einmal einen völlig neuen Einblick in die Stadt. Ein Rundgang im Feuerwehrdepot und eine tolle und spannende Schlossbesichtigung mit dem Thema "Getreide" wurden als sehr gelungen bewertet. Eine spannende Stadtrallye rundete das Programm ab. Fast. Bei der Rallye sollten kreative Fragen rund um Rochlitz und ein Tauschspiel bewältigt werden. Einen weiteren Höhepunkt bot der Tag noch ganz am Ende, als die Jugendlichen nicht mehr damit rechneten. Denn auch der Gruselfaktor kam nicht zu kurz. Eine Nachtwanderung mit der ein oder anderen Überraschung in den engen Gassen von Rochlitz erwartete die Kinder und Jugendlichen.

 

Für viele Teilnehmer folgte das Highlight der Woche zweifellos am Donnerstag. Der Besuch des Vergnügungsparkes "Belantis" bei Leipzig. Die überragenden Attraktionen wie Achterbahnen, die Schiffsschaukel oder auch die Wildwasserbahn ließen Kinderherzen höher schlagen und viele Jubelschreie aufkommen. Insbesondere beim "Huracan" waren mutige Herzen gefragt! Ein gemütlicher Abend beendete diese tolle Woche, in der viele neue „Werwölfe von Düsterwald“-Fans gewonnen wurden. Die Abende wurden zudem durch die motivierten Praktikanten künstlerisch bereichert. Kurz vor dem Einschlafen wurde täglich ein musikalischer Part von Justin Knop zelebriert und gemeinsam mit Toni Lenkeit fanden lustige Auftritte bis tief in die Nacht hinein statt. Mit anderen Worten: Eine rundum gelungene Ausfahrt für alle Beteiligten.

 

Insgesamt kam die Woche super bei den Kindern und Jugendlichen an und somit gingen sie am Abreisetag mit vielen Erlebnissen und tollen Eindrücken zurück zu Ihren Eltern. Die Vorfreude auf die nächsten Ausfahrten des Jugendladens waren allgegenwärtig.

 

Eröffnung JUGENDladen

Am 22.09.2017 wurde am Clemens-Pfau-Platz der Jugendladen Rochlitz offiziell eröffnet. Viele geladene Gäste feierten gemeinsam mit den Jugendlichen sowie den Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern des Muldentaler Jugendhäuser e.V.  Damit gibt es in Rochlitz einen neuen Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche. Der Jugendladen ist eine Folgeeinrichtung des Freizeitzentrums „Schlossaue“. Mit dem Umzug auf den Clemens-Pfau-Platz kam es zu der Namensänderung JUGENDladen. Das Freizeitzentrum war bisher an der Oberschule „An der Mulde“ beheimatet. Aufgrund von Platzbedarf wurde eines der beiden Zimmer des Freizeitzentrums wieder in ein Klassenzimmer umgestaltet. Weiterhin gibt es aber den Schulclub an der Oberschule. Der offene Bereich der Kinder- und Jugendarbeit findet von nun an täglich am Clemens-Pfau-Platz statt. Von Montag bis Freitag können die Besucherinnen und Besucher hier ihre Freizeit verbringen. Im Angebot stehen Tischfussball, Darts, Spielekonsolen und jede Menge Brettspiele. Darüberhinaus organisiert und veranstaltet der Jugendladen auch jährlich viele tolle Ausfahrten mit den Kindern und Jugendlichen, auf denen alle gemeinsame Erfahrungen sammeln und natürlich bleibende Erlebnisse mitnehmen können. Zudem hat das Team des Jugendladens stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Probleme der Jugendlichen. Weiterhin werden von hier zahlreiche Projekte wie „Rochlitz bunter machen“, „Spurensuche“ oder „Rochlitz durch meine Augen“ gestartet. Das Team der Schlossaue freut sich auf seine jungen Besucherinnen und Besucher, auf Eltern und alle neugierigen Gäste.

 

Am 22.09. besichtigten viele Menschen den Jugendladen und verbrachten gemeinsam einen gelungenen Abend. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Muldentaler Jugendhäuser e.V. bedanken sich bei der Stadt Rochlitz, der Familie Kießling und den vielen anderen Helfern und Unterstützern, die diesen tollen Treffpunkt für junge Menschen mitgestaltet haben. Der Jugendladen ist auch deshalb so schön geworden, weil vielen Menschen in Rochlitz etwas an der Jugendarbeit liegt. Erreichen können sie das Team natürlich täglich im Jugendladen, unter 03737/7863237 sowie per Mail unter jugendladen@muldentaler-jugendhaeuser.de

 

Schaut einfach mal bei uns rein, wir freuen uns über euren Besuchen.

 

Händlerherbst 2017

Am 08.09. findet in Rochlitz der 8. Händlerherbst statt. Das Freizeitzentrum "Schlossaue" wird in der Burgstraße eine Bastelstraße anbieten. Hier können Kinder und Jugendliche Steine bemalen Beutel selbstständig mit Graffitifarben gestalten. Zusätzlich können sich die Kinder schminken lassen. Dabei werden wir von Schüler*innen des BSZ Rochlitz unterstützt. Außerdem helfen wir bei der Organisation des Städtewettbewerbs. Alle Besucher*innen treten auf der EnviaM-Bühne in die Pedale und versuchen für Rochlitz ein gutes Ergebnis einzufahren. Anmeldungen nehmen wir gerne entgegen und wir freuen uns über alle, die uns an der Bühne besuchen.

Rochlitzer Bergtriathlon 2017

Im Rahmenprogramm des diesjährigen Rochlitzer Bergtriathlons wird das Freizeitzentrum "Schlossaue" eine Bastelstraße anbieten. Hier können Kinder und Jugendliche Steine bemalen Beutel selbstständig mit Graffitifarben gestalten. Zusätzlich können sich die Kinder schminken lassen. Mehr Infos gibt es hier...

Neues aus dem Freizeitzentrum Schlossaue

Lisa Gemeinhardt (r. im Bild) Schulsozialarbeiterin an der Oberschule An der Mulde
Lisa Gemeinhardt (r. im Bild) Schulsozialarbeiterin an der Oberschule An der Mulde

Seit Februar gehört eine Schulsozialarbeiterin an der Oberschule "An der Mulde" zum Team des  Muldentaler Jugendhäuser e.V.. Lisa Gemeinhardt ist im Rahmen des Projektes "Chancengerechte Bildung" angestellt und übernimmt die Einzelfallbetreuung an der Oberschule. Aber auch zahlreiche Klassenprojekte, die Eltern- und Gemeinwesenarbeit gehören zu ihrem Arbeitsfeld. Frau Gemeinhardt ist für Anfragen in der Oberschule anzutreffen.

 

Zusammen mit dem Team der Schlossaue hat Frau Gemeinhardt in den letzten  Klassenprojekte zum Thema Sucht, Mobbing, Fairer Handel, sexuelle Aufklärung und sozialen Kompetenzen vorbereitet und durchgeführt. Dabei waren die Sozialarbeiter_innen in den letzten Wochen in den fünften, sechsten, siebten, achten und zehnten Klassen aktiv.

 

Weiterhin wurde die Zusammenarbeit mit der Sozialarbeiterin der Förderschule Rochlitz intensiviert. So haben einige Schüler_innen der Förderschule das Freizeitzentrum besucht, die Räumlichkeiten kennengelernt und mit den Sozialarbeiter_innen erlebnispädagogische Spiele erlebt.

 

Kindertag 2016
Kindertag 2016

Aber auch in den kommenden Monaten ist einiges los. Das Freizeitzentrum wird sich am Rochlitzer Regionalmarkt mit einer Kinderbetreuung beteiligen. Bereits zur Premiere am 01.04. werden Jugendliche des Benefizvorstandes Crêpes verkaufen, um so bereits Spenden für das Konzert zu sammeln. Beim Regionalmarkt am 03.06. wird es in der Burgstraße ein großes Kinderfest geben. Dazu laden die Muldentaler Jugendhäuser gemeinsam mit der Stadt Rochlitz, der Jugendfeuerwehr, dem BSC Motor Rochlitz, dem DRK-Hort, dem Kinderladen Malu und dem Schloss Rochlitz ein.

Jugendgeschichtstage 2016
Jugendgeschichtstage 2016

Am 21.05. nehmen die Spurensucher_innen der Schlossaue am Museumstag auf dem Schloss Rochlitz teil. Die Jugendgeschichtsgruppe hat beim Programm Spurensuche einen Antrag zum Thema "Hydraulik Rochlitz - die Spuren drohen zu verschwinden" gestellt und einen positiven Bescheid bekommen. Damit kann die Arbeit beginnen, die im November mit den Jugendgeschichtstagen im Dresdner Landtag endet. Zum Museumstag werden die Rochlitzer Spurensucher_innen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen einladen, die etwas zur Hydraulik berichten können. Ziel des Projektes ist die Bewahrung der Erinnerung dieses Teils der Rochlitzer Stadtgeschichte und vor allem der persönlichen Erinnerungen der Menschen.

 

Paddeltour 2016
Paddeltour 2016

Vom 03.07 bis zum 07.07. wird das Freizeitzentrum auch in diesem Sommer eine Paddeltour anbieten. Ziel in diesem Jahr ist die Fränkische Schweiz, wo den Teilnehmer_innen ein abenteuerliches Programm geboten wird. Neben dem Paddeln auf dem Wiesent, werden sich die Jugendlichen auf Höhlentour begeben, Bogenschießen und gemeinsam zelten. Für die Tour kann sich im Freizeitzentrum angemeldet werden.

 

Für Anmerkungen und Hinweise wenden Sie sich sehr gern an uns. Freizeitzentrum "Schlossaue", Schulberg 9, 09306 Rochlitz, 03737459018, schlossaue@muldentaler-jugendhaeuser.de

 

Rochlitzer Spurensucher eröffnen Wächterladen

 

In einem leer stehenden Laden in der Rochlitzer Burgstraße 4/6 ist seit kurzem wieder Leben eingezogen. Das Freizeitzentrum „Schlossaue“ nutzt den ehemaligen Geschäftsraum als sogenannten Wächterladen. In dem Laden werden zwei Ausstellungen der Projektgruppe "Spurensucher" präsentiert. Die jugendlichen Geschichtsforscher beschäftigen sich mit verschiedenen lokalhistorische Themen Dazu gehören u. a. die Präsentationen zum Thema „Starke Frauen“ und "Erinnern an die Zwangsarbeit in Rochlitz".

 

Bereits seit 2012 beschäftigen sich Jugendliche mit der Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Es war eine glückliche Fügung, dass zum Eröffnungstag des Ladens die Holocaust-Überlebende Renate Kaufmann unter den Gästen weilte. Die heute 78-Jährige wurde in Köln geboren und im Alter von sechs Jahren als jüdisches Kind während des 2. Weltkrieges bei einer deutschen Familie versteckt gehalten. Mit 24 Jahren wanderte Renate Kaufmann nach Amerika aus, seit zwei Jahren lebt sie in Israel. Im Gespräch mit den Jugendlichen des Freizeitzentrums „Schlossaue“ stellte sie die Frage, ob diese sich vorstellen könnten, dass sich die Geschichte des Holocaust jemals wiederhole. Sie fügte hinzu, dass es wichtig sei, den Hass aus den Köpfen der Menschen gegenüber anders Denkenden und anderen Ethnien zu vertreiben.

 

Oberbürgermeister Frank Dehne hatte das Projekt „Wächterladen“ mit auf den Weg gebracht. „Wir müssen aufpassen, dass unser Stadtbild durch verwaiste Geschäfte und unansehnliche Schaufenster nicht weiter an Attraktivität verliert. Unser Ziel ist es, mit den Eigentümern ins Gespräch zu kommen, um hier gemeinsam nach probaten Lösungen zu suchen“, erklärt der OB. Für den Wächterladen zahlt der Trägerverein der „Schlossaue“, der Muldentaler Jugendhäuser e. V., einen Euro Miete plus Nebenkosten.

 

 

Für das Projekt Spurensuche ist es toll, sich derart präsentieren zu können. Dadurch verwaisen die Ausstellungen nicht und sind der Öffentlichkeit zugänglich. Und auch das aktuelle Projekt, in welchem zu der Geschichte von Stern Radio Rochlitz geforscht wird, findet seine Umsetzung hauptsächlich im Wächterladen. Die Jugendlich freuen sich sehr über interessierte Besucher. Geöffnet hat der Laden auf Anfrage und Montag 16-18 Uhr, Dienstag 13-15 Uhr und Donnerstag 16-18 Uhr.

 

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Begegnungswoche mit jungen Flüchtlingen

 

Die zweite Ferienwoche stand im Hort Seelitz, dem Freizeitzentrum "Schlossaue" und der Wohngruppe minderjähriger unbegleiteter Flüchtlinge unter dem Motto Begegnung. Gemeinsam wurde der Frage auf den Grund gegangen, warum so viele Menschen ihre Heimat verlassen, woher sie kommen, was sie dabei erleben und welche Probleme sich ergeben.

Im Hort Seelitz stellte sich am Montag eine Familie aus Afghanistan vor und es wurde ein traditionelles Gericht gekocht. Danke! = Tashakkor! Weiter ging das Programm am Dienstag mit einem Kennenlerntag im Freizeitzentrum Schlossaue an der Oberschule "An der Mulde". Dort trafen Kinder aus dem Hort Seelitz auf Jugendliche, die z.B. aus Somalia, Afghanistan oder der Elfenbeinküste kommen. Zunächst wurde auch hier gemeinsam gekocht. In der Schulküche der Oberschule wurden Pizzen für ca. 50 Personen gebacken. Nach dem gemeinsamen Mittag im Speiseraum der Schule ging es spielerisch weiter. Neben dem Kennenlernen standen die gemeinsame Interaktion, der Distanzabbau und natürlich der Spaß im Vordergrund. Anschließend kamen die Teilnehmer in kleinen Gruppen ins Gespräch zu Herkunft, Hobbys und ähnlichem. Danach bastelten die Gruppen gemeinsam mit Papier zu den Themen Frieden, Freiheit und Freundschaft. Mit dem Spielen am Billardtisch, der Dartscheibe oder Tischtennisplatte endete der erste Tag. "Auf die Zusammenarbeit mit dem Freizeitzentrum sowie den Wohngruppen und auf die damit gewonnenen neuen Erfahrungen und Eindrücke blicken wir dankbar zurück.", bemerkte Susann Steinbach-Gruttke, die Leiterin des Schulhorts der evangelischen Grundschule Seelitz. Am Mittwoch trafen sich alle in der Wohngruppe der Diakonie. Hier wurde wieder gemeinsam gespielt und diesmal kochten die Bewohner für ihre Gäste. Die Besucher konnten einen Einblick in die Lebenssituation der Flüchtlinge erlangen. Ein weiteres schönes Erlebnis war wohl die gemeinsame Fahrt in die Eishalle nach Chemnitz. Hier konnten die „Kleinen“ am Donnerstag den „Großen“ beim Schlittschuhlaufen helfen. Als Abschluss wurden am Freitag alle in den Hort nach Seelitz eingeladen. Aufgeregt wurden die Gäste empfangen und im Schulhaus herumgeführt. Auch die Rochlitzer Feuerwehr hat sich spontan bereit erklärt und half beim Grillen und Zubereiten der Knüppelkuchen. Eine aufregende Woche endete mit einem gemeinsamen Lagerfeuer.

Die Verantwortlichen der einzelnen Einrichtungen fanden die gesamte Woche sehr gewinnbringend. Marcel Berger vom Freizeitzentrum "Schlossaue" sagte, dass "es immer wieder toll zu sehen ist, wie einfach Menschen doch in Kontakt kommen können und dabei der Spaß im Vordergrund steht. Besonders war in dieser Woche ja auch die Altersspanne, aber ich glaube alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich sehr wohl gefühlt." Claudia Fröhlich-Keucher vom Hort der Ev. Grundschule fasste folgendes Fazit dazu: "Es lohnt sich auf Menschen zuzugehen! Nur so können aus Fremden Freunde werden."

 

 

"Pimp my Schulclub" Die Jugendlichen des Freizeitzentrums Schlossaue haben den Schulclub der Oberschule "An der Mulde" verschönert. Unter Anderem wurden die Wände mit einem großen Graffiti umgestaltet und der Raum neu eingeräumt. So erstrahlte der Raum pünktlich zum Schulbeginn in neuem Glanz. Der Schulclub hat täglich für die Schüler der Oberschule geöffnet. Hier können sie ihre Freistunden und Pausen verbringen, finden immer ein offenes Ohr bei den Sozialarbeitern und finden zahlreiche Spielmöglichkeiten.

Rochlitz bunter machen Die Jugendlichen der Graffitigruppe waren in den Sommerferien sehr aktiv. Neben der Umgestaltung des Schulclubs der Oberschule "An der Mulde", beendeten sie das Projekt am Sportplatz neben der Regenbogenturnhalle und gestalteten eine private Grundstücksmauer an der Hochuferstraße. Auch für den Rest des Jahres sind weitere Projekte geplant. Unter Anderem sollen einige Stromkästen in der Stadt bunt gestaltet werden und so das Stadtbild weiter verschönern.

Kinderschminken zum Stadtbadfest Beim Stadtbadfest am 30.07. beteiligte sich das Freizeitzentrum mit Kinderschminken und einer kleinen Spielstraße.

 

 

Erste Schulwoche Mit Schulbeginn wurden auch der Schulclub und die Schlossaue wieder rege besucht. In der ersten Schulwoche organisierten die Sozialarbeiter zudem die Wahlen der Klassensprecher sowie zum Schulsprecher. Außerdem stellten sie sich den neuen Fünftklässlern vor.

 

 

Kommende Höhepunkte Das Freizeitzentrum wird sich am Händlerherbst am 09.09. beteiligen. Die Jugendlichen werden zum einen aktiv am Städtewettbewerb teilnehmen. Es wird zudem verschiedene Graffitiaktionen geben. So werden Autoteile besprüht und verschönerte Kleider versteigert. Weiterhin wird es einen kleinen Chilloutbereich vorm Wächterladen geben. Die Jugendlichen Spurensucher werden außerdem am 10.09. zum Sommertreffen auf die Burg Hohnstein fahren. Und im Oktober wird es wieder eine Herbstausfahrt geben.

11. Paddeltour im Sommer

Mit der elften Paddeltour hat der Muldentaler Jugendhäuser e.V. traditionell wieder einen spannenden Ferienhöhepunkt in den Sommerferien geboten. Seit 2006 organisiert der Verein diese Ausfahrten, dabei wurden in den vergangenen Jahren die Flüsse Zschopau, Weiße Elster, Saale-Unstrut, zweimal der Regen in Bayern und bereits viermal die Werra befahren.

In diesem Jahr nahmen 27 Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren sowie vier Betreuer an der Tour in den Spreewald im Bundesland Brandenburg teil. Nach 2015 war Lübben zum zweiten Mal Austragungsort der Paddeltour. Von der Zeltstadt auf dem Campingplatz starteten die Tagestouren und Unternehmungen. Die Teilnehmer stammten vorwiegend aus Rochlitz und den umliegenden Kommunen. Die Hartschalenkanadier wurden bei einem Outdooranbieter in Lübben ausgeliehen. Die Anreise erfolgte mit dem vereinseigenen Bus, einem Bus der Firma Regiobus, einem Kleinbus des Autohauses Pichel sowie einem Kleinbus des Autohauses Lohs. Zur Sicherheit trugen die Jugendlichen während der Bootsfahrten ständig eine Rettungsweste und zwei ausgebildete Rettungsschwimmer waren Teil der Gruppe. Finanziert wurde die Tour durch Teilnahmebeiträge der Jugendlichen, die Unterstützung der Stadt Rochlitz und des Landkreises Mittelsachsen sowie Spendengeldern des Vereins.

Nach der Anreise wurde eine Zeltstadt aufgebaut, eine Küche eingerichtet und Lichterketten installiert sowie das sommerliche Wetter bereits für das erste ausgelassene Bad in der Spreelagune direkt neben dem Zeltplatz genutzt. Am Dienstag ging es nach einer kurzen Einweisung in die Paddeltechniken, endlich aufs Wasser. Die Tagestour führte in Richtung Schlebzig. Ziel war eine tolle Spreebadestelle, an der alle ein erfrischendes Bad nahmen und tolle Sprünge in die Spree zeigten. Nach einem Spieleabend mit Baden und Volleyball waren die Jugendlichen geschafft und recht froh, endlich im Schlafsack zu liegen. Am Mittwoch startetet eine Tagestour in Richtung Lübbenau. Am Nachmittag wurde ein Kletterwald besucht. Der Donnerstag war sehr verregnet und das Paddeln wurde abgesagt. Nach einem ausgedehnten Frühstück wurde das Kino in Cottbus als Alternative gewählt. Am Abend folgte direkt der nächste Höhepunkt. In einem Freizeitbad konnten die Jugendlichen mit Pinguinen baden und viele andere Attraktionen ausprobieren. Am Freitag folgte der Abbau und ein abschließendes Bad in der Lagune sowie eine Auswertung, bevor es wieder zurück nach Rochlitz ging.

Die Paddeltour ist für viele Jugendliche ein fester Bestandteil der Ferien geworden. Bereits jetzt planen viele ihre nächsten Ferien nach der Paddeltour. Auch deshalb freuen sich bereits alle ganz sehr auf die Paddeltour 2017.

Kunterbuntes Kindertagesfest an der Regenbogenturnhalle

 

Über 200 Kinder feierten am 04.06. in Rochlitz ein kunterbuntes Kindertagsfest. Viele abwechslungsreiche Angebote warteten rund um den neuen Bolzplatz an der Regenbogenturnhalle. Die jungen Besucher konnten sich auf zwei Hüpfburgen und einem Kletterberg austoben oder sich mit phantasievollen Gesichtern an der Schminkstation bemalen lassen. Außerdem galt es, traditionell zahlreiche Stationen, z.B. Judomatte, Spiele aus aller Welt, kleine Helfer und Jugendfeuerwehr, Handball oder Tischtennis zu bestehen. Die Teilnahme hat sich für alle Kinder gelohnt, wer alle Stationen bewältigt hatte, bekam einen von der Stadt Rochlitz bereitgestellten Gutschein für einen Besuch im Stadtbad. Außerdem galt es am Basketballkorb viele Treffer zu erzielen, um am Ende des Tages einen Spendenscheck an den DRK Kindergarten und Hort zu überreichen. Mit dem gespendeten Geld werden die Kindereinrichtungen Ausflüge mitfinanzieren. Die Leiterin des DRK Kindergartens "Kleine Strolche" Jana Höritzsch nahm die Spende und ein während des Tages gestaltetes Bild entgegen und dankte allen Teilnehmern recht herzlich. Auch die Jugendlichen des Rochlitzer Graffitiprojektes haben den Kindertag unterstützt. Sie zeigten ihr Können an der Wand des Geräteschuppens und boten den jungen Besuchern die Gelegenheit, eigene Stoffbeutel zu gestalten und sich selbst mit der Spraydose auszuprobieren. Organisiert wurde der Kindertag durch den BSC Motor Rochlitz, den Muldentaler Jugendhäuser e.V., die Jugendfeuerwehr, die Stadt Rochlitz und den DRK Kindergarten und Hort. Durch das Programm führten Peggy Erler und Marcel Berger, Sozialarbeiter im Freizeitzentrum "Schlossaue". Die beiden waren als Flamingos verkleidet und eröffneten den Tag gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Frank Dehne sowie dem Präsidenten des BSC Motor Rochlitz Jens Gruttke.

Viel Los beim Freizeitzentrum "Schlossaue"

 Das Freizeitzentrum "Schlossaue" des Muldentaler Jugendhäuser e.V. ist auch im Jahr 2016 wieder sehr aktiv und so stehen in der nächsten Zeit wieder zahlreiche Projekte in den Startlöchern oder sind bereits aktiv. Ein kleiner Überblick:

Genial Sozial 2016 - Deine Arbeit gegen Armut

"Am 21.Juni findet der nächste Aktionstag "GenialSozial" statt: Ein Tag, der die Welt ein klein wenig verändern kann, denn der Lohn für einen Tag Arbeit von vielen Schülern bringt eine ganze Menge zusammen. Unsere Welt ist nicht perfekt. Und wer von uns hatte noch nicht den Wunsch, sie zu verändern? Wir wollen helfen – aber wo damit anfangen? Menschen in sozialen Projekten arbeiten daran, die Welt ein klein wenig gerechter zu machen. Das kostet Geld – aber wo soll es herkommen? Genial Sozial bringt es auf geniale Weise zusammen.

Das Projekt hat für beide Seiten die richtige Lösung: Schülerinnen und Schüler suchen sich für einen einzigen Tag im Jahr eine Arbeit. Dafür bekommen sie Geld. Sie tauschen für einen Tag die Schulbank gegen einen bezahlten Arbeitsplatz und verrichten Hilfstätigkeiten, für die im stressvollen Alltagsgeschäft oft keine Zeit ist. Den erarbeiteten Lohn spenden sie in, von einer Schülerjury ausgewählte, humanitäre Projekte in ärmeren Ländern unserer Erde. Außerdem setzen sie einen Teil des Geldes für eigene soziale Projekte an ihrer Schule und im Schulumfeld ein." (Flyer Genial Sozial)

Arbeit geben kann dabei jeder: Unternehmen, Institutionen oder auch Privatpersonen.

Auch die Schüler der Oberschule "An der Mulde" werden sich in diesem Jahr wieder beteiligen. Momentan können sie sich im Freizeitzentrum "Schlossaue" vom Muldentaler Jugendhäuser e.V. Verträge holen und sich dann auf die Suche nach einem Arbeitgeber begeben. Im vergangenen Jahr nahmen 149 Schüler der Oberschule teil und spendeten dadurch 2941 €.

Sie möchten den Schüler_innen gerne einen Arbeitsplatz für den 21.Juni anbieten?

Dann wenden Sie sich an uns.

Freizeitzentrum "Schlossaue"

03737/ 459018

schlossaue@muldentaler-jugendhaeuser.de

 

Auch 2016 organisiert das Freizeitzentrum "Schlossaue" Projekte über den lokalen Aktionsplan Mittelsachsen. Der lokale Aktionsplan "Toleranz ist ein Kinderspiel" arbeitet im Rahmen des Bundesprogrammes "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" und des Landesprogrammes "Weltoffenes Sachsen". Er fördert Projekte zur Demokratiestärkung.

Das Freizeitzentrum wird in der Oberschule "An der Mulde" einen Workshop zum Thema Mobbing, Diskriminierung und Stärkung sozialer Kompetenzen unter dem Titel "Dissen nicht mit mir" durchführen. Zudem ist unter dem Titel "Wer will fleißige Handwerker sehn..." ein Arbeitsworkshop geplant, bei dem Jugendliche gemeinsam mit Flüchtlingen Stände aus Holz bauen. Diese werden dann zum Weihnachtsmarkt, Wochenmarkt oder anderen Veranstaltungen zum Einsatz kommen.

 Fußball verbindet - Turnier 2016

Am 07.05. spielen Jugendliche in Rochlitz gemeinsam Fußball. Im Vordergrund stehen an diesem Nachmittag der Spaß, das gemeinsame Erleben und der Sport. An dem Turnier werden z.B. Jugendgruppen aus dem Freizeitzentrum "Schlossaue", dem Jugendtreff Szene oder den Unterkünften für geflüchtete Menschen in Rochlitz teilnehmen. Insgesamt 8 Teams spielen um einen Pokal. Die Jugendlichen des Jugendintegrationsrates organisieren ein buntes Rahmenprogramm.

 Spannende Osterfahrt in die Hauptstadt

Zwölf Jugendliche des Freizeitzentrums Schlossaue erlebten in den Osterferien eine gelungene Ausfahrt nach Berlin. Vom 29.03. bis zum 01.04. verbrachten sie gemeinsam mit den Sozialarbeitern des Muldentaler Jugendhäuser e.V. vier spannende Tage. Am Dienstag nach dem Osterfest reiste die Gruppe nach Berlin und bezog in einem Hostel im Stadtteil Wedding die Zimmer. Gleich am ersten Nachmittag wurden die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten per Bus erkundet. So konnte auch das regnerische Wetter den Spaß nicht verderben. An den Abenden wurde gemeinschaftlich gekocht, bevor alle gemeinsam bei Spielen und Gesprächen entspannten. Die Jugendlichen hatten sich die Aktivitäten im Vorfeld selbst gewählt und so den Ablaufplan mitbestimmt. Während des Aufenthaltes hielten sich Freizeitaktivitäten und Bildungsangebote die Waage. Die Gruppe besichtigte das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und die Ausstellung zur Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden sowie das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas. Einige der Gruppe besuchten zudem die Gedenkstätte deutscher Widerstand am Bendlerblock. Auch das Regierungsviertel und das Brandenburger Tor waren Anlaufpunkt. Einen tollen Blick über ganz Berlin gab es von der Aussichtsplattform des Kollhoff-Towers am Potsdamer Platz. Der schnellste Aufzug Europas bringt dort die Besucher in nur 20 Sekunden auf 100 Meter Höhe . In einer Trampolinhalle gab es jede Menge Bewegung und es war genügend Zeit zum Shoppen und Eis essen.

Möglich wurde diese tolle Ausfahrt durch die wunderbare Spende der Firma BBS Baumaschinen. Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich dafür bedanken.

Den Teilnehmern werden vier tolle Tage und zahlreiche schöne Momente in Erinnerung bleiben. Mit der Paddeltour in den Spreewald steht vom 11.07.-15.07. bereits der nächste Höhepunkt des Freizeitzentrums Schlossaue an.