Ausflüge der Schlossaue

 

Osterausfahrt nach Hamburg

 

Mit einer gelungenen Osterausfahrt in die Hansestadt Hamburg hat das Freizeitzentrum "Schlossaue" vom Muldentaler Jugendhäuser e.V. einen spannenden nachösterlichen Höhepunkt geboten. Bereits in den vergangenen Jahren besuchten Jugendliche gemeinsam mit den Sozialarbeiter*innen des Vereins größere Städte, um diese näher kennenzulernen. Nachdem Leipzig, Dresden, Erfurt und Berlin Ziel der Ausflüge waren, ging es in diesem Jahr in den Norden der Republik.

 

Ziel war eine Jugendunterkunft im Hamburger Ortsteil Warwisch, ca. 40 Busminuten von der Innenstadt entfernt. 17 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren, machten sich mit drei Betreuer*innen in Kleinbussen des Autohauses Lohs und einem Regiobus auf die Reise. Nach ca. 5 Stunden wurde die tolle geräumige Unterkunft erreicht. Die Zimmer wurden bezogen und ein gemeinsames Abendessen zubereitet. Die Gruppe, die sowohl aus Oberschüler*innen als auch Gymnasiast*innen bestand spielte zum Abschluss des Tages ein Gemeinschaftsspiel. Am nächsten Morgen ging es mit dem Bus in die Innenstadt und per U-Bahn zum "Hamburg Dungeon". Die Wartezeit verbrachten die Reisenden mit ersten Eindrücken des Hafen, bevor am Mittag das Gruselkabinett seine Türen für die Besucher*innen öffnete. Schaurig wurde darin die Geschichte Hamburgs erzählt, der ein oder andere Schrei war zu hören und viele waren wohl ganz froh, nicht allein vor Ort zu sein. Aber nach einem "FreeFall" am Ende konnten alle schnell wieder lachen und waren begeistert von der Show. Anschließend fand eine Hafenrundfahrt statt und die Jugendlichen hatten Freizeit, die sie selbst gestalten konnten. Mit einem Filmabend endete der erste erlebnisreiche Tag.

 

Am Donnerstag war der "Dialog im Stillen" das erste Tagesziel. Gehörlose Menschen führten die Gruppe durch die Ausstellung und kommunizierten über Gebärdensprache. Alle hatten Kopfhörer auf und jede*r konnte ganz für sich allein die Eindrücke verarbeiten. Für viele der Jugendlichen war der Dialog sehr einprägsam und sie benannten es als bestes Erlebnis der Reise. Die Diskussion mit einer Dolmetscherin erlaubte es am Ende alle aufkommenden Fragen zu stellen und ins "Gespräch" mit den Gehörlosen zu kommen. Nach einem atemberaubenden Blick über den Hafen vom Placa der Elbphilharmonie, der über eine über 80ig Meter lange Rolltreppe erreicht wurde, stand der Nachmittag im Zeichen des Shoppings. Die Jugendlichen bekamen Freizeit und konnten diese zum Einkaufen nutzen. Wieder zurück in der Unterkunft kochten alle gemeinsam und verbrachten einen geselligen Abschlussabend, bevor es am Freitag zurück nach Rochlitz ging.

 

Die Ausfahrt wurde von den Jugendlichen als sehr gelungen und abwechslungsreich reflektiert. Insbesondere die intensiven Eindrücke der gemeinsamen Aktionen und selbst zu gestaltende Freizeit wurde als positiv bewertet. So brachte die gesamte Reise brachte der Gruppe jede Menge Spaß und Abwechslung. Das Programm, die Unterkunft, das Essen sowie die Gruppe wurden durchweg positiv resümiert.